Endlich losgeeist vom kleinen Einöd, das uns mehrere Nächte lang beherbergt hatte – neuen Abenteuern entgegen! Der Plan hieß eigentlich Dubrovnik, doch schon von Weitem grüßten uns die Kreuzfahrtriesen, die gerade fleißig ihre Passagiere an Land spuckten. Da die Altstadt nur eine begrenzte Anzahl Besucher gleichzeitig hereinlässt, verzichteten wir dankend darauf, unser Glück inmitten der Touristenmassen zu versuchen – wer schiebt sich schon freiwillig im Gänsemarsch durch die Gassen, wenn es auch entspannter geht.
Also Kurswechsel nach Cavtat, und was für einer: Das Mausoleum von Ivan Meštrović thront dort oben wie ein Bauwerk, das genau weiß, wie beeindruckend es ist – zu Recht, wie sich herausstellte. Selfies inklusive, Grimassen inklusive, Ehrfurcht inklusive.
Von dort ging’s schnurstracks Richtung Grenze zu Montenegro – überquert haben wir sie heute aber noch nicht. Die letzte Nacht auf kroatischem Boden verbringen wir auf einem kleinen Campingplatz, auf dem gefühlt jeder zweite Nachbar Deutsch spricht. Morgen wartet dann tatsächlich ein neues Land.
Zum Ausklang haben die Kinder noch eine Sandschildkröte erschaffen und, kaum zu glauben, die kleinste Muschel der Welt entdeckt – Zertifikat folgt. Ein Tag voller Lachen, Lernen, Blödeln und, wie sollte es anders sein, jede Menge Autofahren.










