Das war der Tag aus Anna & Fanni´s Sicht:
Als wir aufgestanden sind, haben wir mit der Cashew gespielt, danach haben wir gefrühstückt. In der Früh kam ein Bäcker mit Croissant, Brot, Krapfen und Apfelstrudel auf den Campingplatz, ein herrliches Frühstück mit Blick aufs Meer. Danach war Zeit zum Lernen, in der Pause konnten wir uns im Meer erfrischen und haben die AirTrack und das SUP aufgeblasen.
Die Hauptfächer hatten wir um 12:00 Uhr erledigt, im Anschluss fuhren wir mit dem SUP aufs Meer hinaus. Das Wasser in der Bucht ist schön kristallklar, warm, hellblau und voller Fische, groß und klein.
An manchen Flecken des sandige Meeresgrund wuchs Seegras, die aussahen wie Tiere. Sonst stand noch Turnen und Spielen auf dem Programm. Wellen hüpfen, streiten, lachen, schwimmen, tauchen, Englischvokabeln büffeln, Lernwörtern, Steine ins Meer werfen (blatteln), kuscheln, leben,






Tag aus Sicht von Lisa & Heiner
Diese kleine Bucht hier hat ehrlich etwas von „The Beach“ – nur ohne Drogenkartell und mit deutlich weniger Blutvergießen. Zehn Autos insgesamt nennt man hier „Rushhour“, die Menschen sind zum Niederknien freundlich, und selbst die Hunde wirken, als hätten sie einen Yogakurs hinter sich. Das Wasser ist so türkis und klar, dass man kurz überprüfen möchte, ob nicht heimlich jemand die Karibik hierher verlegt hat, und die Brandung rauscht einen so zuverlässig in den Schlaf, dass man sich fragt, wer hier eigentlich wen in den Feierabend schaukelt.
Überraschung des Tages: Die Schule funktioniert. Wirklich. Die Kinder sind brav, motzen zwar hin und wieder ein bisschen, erledigen ihre Aufgaben dann aber mit einem Fleiß, der uns fast schon misstrauisch macht. Dazwischen wird kurz ins Wasser gesprungen oder geturnt, dann geht’s zur nächsten Lektion, am Nachmittag eine kurze Wiederholung, am Abend Lesen – fertig ist der Schultag im Bikini. Dass wir überhaupt wissen, welchen Stoff wir durchnehmen müssen, damit unsere Kinder daheim nicht den Anschluss verlieren, verdanken wir ihren großartigen Lehrerinnen und Lehrern – an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön!
Und der Nachmittag? Schwimmen, Schnorcheln, Stand-up-Paddeln, in der Sonne braten und einfach genießen. Um 20:00 Uhr sind wir alle ziemlich geschafft und freuen uns aufs Bett – wo uns, natürlich, wieder die Brandung in den Schlaf wiegt.